Bangkachao in Phra Pradaeng – Radtour

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Die grüne Lunge von Bangkok: Mit dem Fahrrad durch das geheime Bangkachao

Manchmal muss man dem Trubel einer Millionenmetropole nur für ein paar Minuten entfliehen, um eine völlig andere Welt zu entdecken. Wer an Bangkok denkt, hat sofort Bilder im Kopf: wuselnde Straßen, quietschende Tuk-Tuks, unzählige Roller und eine Skyline aus Beton und Glas. Doch mitten in diesem urbanen Ozean gibt es einen Ort, der tickt wie aus einer anderen Zeit: Bangkachao, oft auch als Bangkoks „grüne Lunge“ bezeichnet.

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Der Sprung über den Fluss

Schon die Anreise fühlt sich wie ein kleines Abenteuer an. Nach einer kurzen Fahrt zum Klong Toey Pier bestehe ich zusammen mit meinem Fahrrad eine kleine Holzfähre.

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Für ein paar Baht schippern wir über den breiten, braunen Chao Phraya Fluss. Auf der anderen Seite angekommen, schaltet die Stadt schlagartig auf lautlos. Kein Motorenlärm mehr, keine drängelnden Autos. Stattdessen empfängt mich ein Labyrinth aus schmalen Stelzenwegen, die auf Betonpfeilern schlank und hoch über dichten Dschungel, Bananenstauden und verwinkelten Kanälen thronen.

Auf zwei Rädern durch den Dschungel

Mein treues Leihfahrrad quietscht leise, als ich in die erste schmale Gasse einbiege. Die Wege hier sind oft nicht breiter als ein, zwei Meter – Geländer sucht man meistens vergebens. Links und rechts spiegeln sich Mangrovenwälder und tropische Pflanzen in ruhigen Wasserarmen. Immer wieder kreuzen riesige Warane, die gemütlich am Ufer sonnenbaden, meinen Weg. Man muss auf den holprigen Wegen zwar konzentriert lenken, aber jeder Meter fühlt sich an wie eine Entdeckungsreise abseits aller Touristenpfade.

Im Einklang mit der Natur

Nach einer Weile radle ich in den Sri Nakhon Khuean Khan Park. Ein herrlicher Ort, um kurz durchzuatmen. Auf erhöhten Holzstegen fahre ich durch schattige Baumkronen, Vögel zwitschern, und im großen Teich schnappen Fische nach Luft. Einheimische sitzen im Schatten, angeln entspannt oder winken mir freundlich zu, wenn ich vorbeiradle. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Kampffische

In Thailand und besonders in der Region rund um Phra Pradaeng bzw. Bangkachao haben die berühmten Kampffische (Siamese Fighting Fish oder Betta splendens) eine lange Tradition. Hier sind ein paar Sätze dazu, die du wunderbar in deinen Text oder als kleinen Exkurs einbauen kannst:

In Thailand sind die faszinierenden Kampffische tief mit der Kultur und Geschichte verwurzelt. Ursprünglich in den flachen Gewässern und Reisfeldern Südostasiens beheimatet, wurden sie in dieser Region über Generationen hinweg gezüchtet. Mit ihren leuchtenden Farben und den schleierartigen Flossen werden sie oft auch als die „Juwelen des Orients“ bezeichnet. In Phra Pradaeng gibt es sogar kleine Galerien und Züchtungen, die diesen beeindruckenden Tieren gewidmet sind und zeigen, wie stark Natur und lokale Tradition hier Hand in Hand gehen.

Ein Stück authentisches Thailand

Zum Abschluss meiner Tour mache ich Halt an einem kleinen, verschlafenen Markt am Flussufer. Ein eisgekühlter Eistee (Thai Iced Tea) bringt die Lebensgeister zurück, während ich den vorbeiziehenden Booten auf dem Fluss zusehe. Bangkachao ist kein Ort für spektakuläre Tempelanlagen – es ist ein Ort für das echte, unverfälschte Gefühl von Natur und Ruhe mitten im Herzen Thailands.


Tipp für deine Leser: Am besten leiht man sich direkt an den Anlegern in Bangkachao ein robustes Fahrrad aus und plant für die Erkundung am besten einen halben Tag ein

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